Schwarz­gurt-Upgrade beim Lung Chuan Fa

Sechs hoch­ran­gi­ge Meis­ter und Groß­meis­ter des DKV (Deut­scher Kara­te­ver­band) aus Sig­ma­rin­gen, Karls­ru­he, Nord­horn und Wesel/Büderich waren der Bit­te des BUDO SV gefolgt und haben die Prü­fungs­kom­mis­si­on bei einer beson­de­ren Prü­fung gebil­det.

Der Trai­ner der Lung Chuan Fa-Abtei­lung, Lutz Ode­wald trat gut vor­be­rei­tet mit sei­nem Part­ner Uwe Klee­mei­er zur Prü­fung zum 2. DAN an.

Die zu Beginn zu absol­vie­ren­den zwölf unter­schied­li­chen Kata lit­ten noch ein wenig unter der anfäng­li­chen Ner­vo­si­tät, doch stei­ger­ten sich Ode­wald und Klee­mei­er mit jeder Form. Die Meis­ter­for­men als Aus­druck des Schwarz­gurt-Niveaus saßen per­fekt. Dann ging es an die kon­takt­ori­en­tier­ten Ein-Schritt-Kämp­fe, von denen es 50 schweiß­trei­ben­de Vari­an­ten zu absol­vie­ren galt. Im Fol­gen­den gaben die Prü­fer Selbst­ver­tei­di­gungs­sze­nen vor, die Lutz dann im Ein­klang mit dem Not­wehr-Gesetz lösen muss­te. Hier war der Prüf­ling ganz in sei­nem Ele­ment und beein­druck­te die Prü­fer.

Bei den Waf­fen leg­te er noch ein­mal rich­tig zu. Ob bei den Part­ner­übun­gen mit dem Langstock oder im For­men­lauf mit der Hel­le­bar­de — einen Alters­bo­nus gab es nicht. Erst beim Lauf mit den zwei Sai wur­de er gebremst. Die Hän­de waren so geschwol­len, dass sie die Sai kaum rotie­ren las­sen woll­ten. Man sah den Lutz und Uwe rich­tig an, dass sie im End­spurt noch ein­mal ordent­lich auf­dre­hen woll­ten, Frei­kampf, Bruch­test und mehr stan­den noch auf dem Pro­gramm. Doch nach knapp zwei­ein­halb Stun­den zogen sich die erfah­re­nen Prü­fer schon über­ra­schend zur Bewer­tung zurück.

Umso mehr freu­te sich Lutz Ode­wald dann über sei­ne neue Gra­du­ie­rung. Der zwei­te Meis­ter­grad „Nidan“ ist Aus­druck der fort­schrei­ten­den Bereit­schaft zum Ler­nen und wird auch „Schü­ler am Anfang des Weges“ genannt. Kem­po ist eine Kampf­kunst, und in der hört das Ler­nen nie auf.

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